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Hand in Hand legten am 22. September Spitzenvertreter von Lufthansa, Air China, Ameco und der chinesischen Regierung in Peking den Grundstein für den neuen A380-Wartungshangar der Ameco.
Foto: Rolf Bewersdorf
Pioniergeist zeichnet auch Ameco aus. 1989 in Peking als erstes Joint Venture von Lufthansa und Air China gegründet, ist es heute der größte Betrieb für Flugzeugwartung in China und steuert weiter auf Expansionskurs. Am 22. September wurde der Grundstein für den A380-Hangar, den größten Wartungshangar in Asien gelegt. Wenn der 700 Millionen Yuan (etwa 70 Millionen Euro) teure Hangar im März 2008 fertig gestellt sein wird, nimmt er zwei Airbus A380, zwei Boeing 747-400 und zwei Boeing 777 gleichzeitig auf. „Diese Investition von heute schafft die Arbeitsplätze und den Gewinn von morgen“, sagte Mayrhuber. Er fühle sich als Teil von Ameco und sei stolz auf die Entwicklung des Unternehmens.


Lufthansa hat es verstanden, die komplexen Rahmenbedingen auszubalancieren und die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu finden. „Wir haben starke Wurzeln in China, die 80 Jahre zurückreichen. Aber wir schauen nicht nur auf unsere einmalige Tradition zurück, wir sind auch fit für die Zukunft“, sagte Mayrhuber später bei einem Treffen mit Mitgliedern der chinesisch-deutschen und der europäischen Handelskammern in Peking.

„Vor 80 Jahren dachte niemand, dass sich Flüge von Deutschland nach China jemals rechnen würden.“ Aber die Zeiten haben sich geändert. „Heute ist Luftfahrt ein Geschäft und erfüllt zugleich das Grundbedürfnis der Menschen nach Mobilität. Und mobile Gesellschaften sind die Basis für Wachstum und Wohlstand.“

In fünfzehn Jahren werde sich die Zahl der Passagiere weltweit auf vier Milliarden jährlich verdoppelt haben. Auch in China werde die Nachfrage steigen – und davon werde auch Lufthansa profitieren. „Mit unserem Produkt überzeugen wir unsere Kunden, und unsere Partner vertrauen uns“, sagt der Lufthansa-Chef über die Perspektiven im Land der Mitte.

„Der Markt für Airlines wächst in zweistelligen Raten“, berichtet Arved von zur Mühlen, bei Lufthansa verantwortlich für das China-Geschäft. „Auch unser Marktanteil auf den Strecken von Peking und Schanghai nach Europa ist zweistellig, unsere Marke hat einen ausgezeichneten Ruf.“


Strong together in Chinese market: Lufthansa and Air China.
Lufthansa werde, so von zur Mühlen, ihr Angebot weiter aufstocken, und zwar stärker als das Marktwachstum. „Wir reagieren früh auf jede Marktbewegung und sind dann die ersten mit dem richtigen Angebot.“ Ein Schwerpunkt dabei ist das Firmengeschäft. Außer deutschen und multinationalen Unternehmen mit Niederlassungen in China sind es vor allem mittelständische chinesische Unternehmen und Joint Ventures, die Lufthansa als Kunden gewinnen will.

Nicht nur für die Ziele Peking, Schanghai, Guangzhou oder Hongkong entwickelt Lufthansa Wachstumsszenarien. Über den Codeshare mit dem Partner Air China auf chinesischen Inlandsrouten will die Kranich-Linie die Märkte um die Millionenstädte in der Provinz erschließen. „Unsere Pläne sind ehrgeizig.“

Die Veranstaltungen zum 80-Jahre-Jubiläum der Lufthansa in China sind eine der drei Säulen, auf denen die strategische Kampagne für die nächsten Jahre ruht, erläutert Gregor Wende, Lufthansa-Repräsentant in Peking. Die Themen „Experience the Future“ mit dem Airbus A380 und Olympia 2008 in Peking sind zwei weitere Säulen, die die Kompetenz der Lufthansa in China sichtbar machen sollen. „Unsere Kampagne unterstreicht unsere Tradition, unser Engagement und unsere Kompetenz für China.“

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